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die Dinge entwickeln sich gut für Bernd Beschorner. Er kam gestern auf Patz 13 und war damit im Semifinale, also unter den ersten vierzehn. Kurzeitig war er nach dem ersten Durchgang heute, am Samstag den 12.10.2002 mal auf Platz 7, fiel dann wieder auf 10 zurück. Es gab also kurzzeit Hoffnung auf Einzug ins Finale. Er verflog sich aber in der ersten unbekannten Pflicht (war heute sein dritter Flug) und kassierte zwei mal fünf Nullen. Aber selbst wenn man unterstellt, es wäre alles richtig gewesen hätte es nicht für eine Platzierung im Finale, also unter den ersten sieben gelangt. Insgesamt kann man hochzufrieden sein, denn so einen guten Platz beim TOC gabs noch nie für einen deutschen Teilnehmer. Am Morgen des 13.oct. hat sich die Rangfolge wie folgt dargestellt: Somenzini , Le Roux, Hyde. Sonstige Finalisten: Mc Murthry, Mc Conville, Matt, Shulman. Es bleibt spannend. Es herrscht Superwetter mit idealen Flugbedingungen. Leider verfliegt sich Somenzini total und bekommt für einen Flug nur 50 % seiner sonstgen Punkte. Die entgültige Rangfolge weiß ich nicht, da ich vor Ende der Veranstaltung abfuhr (Termindruck)!!!! Die Freestylevorführungen werden immer nervenkitzelnder und die Flüge immer tiefer. Roland Matt legt eine Superkür bestens choreografiert hin, darin ist er für mich der Meister. Chip Hyde hat hierin Defizite, versucht aber durch extrem riskante Einlagen zu kompensieren. Die Beherrschung seines Fliegers ist genial. Es gab wieder einmal einen Totalverlust. Mike Caglia (USA) rollte einfach im Freestyleprogramm zu tief und streifte die Bäume, was vor allem dem Rumpf nicht gut tat. Dramatischer Höhepunkt: Beim vorletzten Flug des TOC 2002 stürzt Shulmans Extra in den Wald und fängt Feuer, es steigt sofort eine schwarze Rauchwolke auf. Grund scheint mir in diesm Falle aber eine Störung zu sein, denn der Flieger war aus dem Sturzflug bereits abgefangen, als er langsam die Nase runternahm und schräg einschlug. Shulman wird vom mitfühlenden Publikum beklatscht, geht aber mit steinerner Miene zum Absturzort (Ich kann es ihm nachfühlen) Technisch gab es nicht viel Neues, der DA 150 dominierte, aber auch der Powermaster 150 von 3W war gut vertreten. Die Regel besagt, dass für Flieger einer "normalen" Größe, sprich für die typischen 3 - m Modelle der Hubraum 150 ccm nicht überschreiten darf. Daher gab es keine ZDZ 160 Motore, der damit einen etwas zu großen Hubraum hat. Bei Modellen mit einer sehr großen Flügelfläche ist der Hubraumgrenze auf 210 ccm angehoben worden, deshalb konnte Chip Hyde mit seiner großen Ultimate den Prototyp des DA 200 Vierzylinder einsetzen. Der Motor kommt wohl demnächst auf den Markt.
Weitere Infos sollten auf der Homepage von Desert Aircraft zu finden sein.
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Copyright 2002 Thomas Vogel |