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TOC Las Vegas Bewertungskriterien der 4 Minuten Freistil-Kür:
Beim "Deutschen Acro Master" werden die Bewertungskriterien des Tournament of Champions (TOC) aus Las Vegas zu Grunde gelegt. Werden in den Pflichtprogrammen oder den Unbekannten ausschliesslich mit ganzen Noten gearbeitet, so werden bei der 4 min. Freistilkür auch 10-tel Punkte vergeben. Es werden von den Punktwertern vier Kategorien von 0-10 Punkten bewertet; jede Kategorie hat einen Multiplikator von 35, so dass max. 35 x 10 Punkte x 4 Kategorien = 1400 Punkte erreichbar sind.
1. Orginalität
Das 4 Minuten Programm soll originell gestaltet sein und aus verschiedensten Flugmanövern bestehen; insbesondere aus Figuren, die nur selten zu sehen sind bzw. aus Figuren, die bis heute noch nie geflogen wurden.
Wenn der Pilot z.Bsp. zwar spektakulär, aber fast ausschliesslich Torquerollen oder Hooverfiguren in Bodennähe fliegt, so kann hier von einer originellen Gestaltung des Programmes nicht gesprochen werden. Es sollte Figurenvielfalt bestehen.
2. Harmonie und Rhythmus
Die geflogenen Figuren sollen zur gewählten Musik und ferner zum Rhythmus der Musik harmonieren und eine Einheit bilden (vergleichbar wie beim Eiskunstlauf). Wer z.Bsp. nach Walzermusik fliegt, sollte nicht "Ramba-Zamba", sondern ehr weich fliegen. "Ramba-Zamba" paßt besser zu Pop-/Rockmusik. Vorteilhaft ist es, wenn verschiedenste Musikstilarten auftauchen, hierzu die entsprechenden Figuren gewählt werden und zwischen den Musikarten entsprechende Übergänge (= Figuren) bestehen.
3. Präzision der Figuren
Die Figuren müssen genauso exakt geflogen werden wie bei den bekannten und unbekannten Programmen.
Der Punktwerter bewertet jede Figur nach den Aresti Bewertungskriterien und vergibt zum Schluss dann für alle Figuren eine einheitliche Note. Wer beispielsweise einen Rollenlooping in seine Kür einbaut, muss darauf achten, dass der Looping rund ist und die integrierten Rollen die selbe Geschwindigkeit haben.
4. Figureneinheit
Das gesamte 4 Minuten Programm muss eine Einheit bilden und zwar sollen fliessende Übergänge zwischen den einzelnen Figuren bestehen. Der Punktwerter muss den Eindruck haben, dass der Pilot auch wirklich in die Richtung fliegen wollte, in die das Modell letztendlich auch geflogen ist und das Modell das macht, was der Pilot will (und nicht umgekehrt). Es sind also entsprechende Übergänge von einer in die andere Figur für eine hohe Punktzahl erforderlich. Wer als Pilot aus einer Figur nicht so ausfliegt wie geplant (das Modell kippt z.Bsp. in der Torque Rolle unplanmäßig um) und deshalb z.Bsp. einen Halb- oder Vollkreis einbauen muss, erhält in dieser Kategorie Punktabzüge.
Noch ein Hinweis zum 4 Minuten Rahmenfenster:
Der Helfer hat durch Handzeichen den Beginn und das Ende der Rahmenzeit anzuzeigen. Wann und wo der Helfer diese Zeichen gibt, ist unbedeutend. Erforderlich ist aber, dass sich das Modell sowohl zu Beginn als auch am Ende der 4 Minuten in einem waagerechten Flugzustand (Normallage oder Rückenlage ist unerheblich) befindet. Pro 5 Sekunden Zeitüberschreitung/-unterschreitung gibt es 20 Punkte Abzug. Berührt das Modell innerhalb des 4 Minuten Rahmenfensters den Boden oder andere Teile (z.Bsp. Bäume, Sträucher), bleibt der Motor stehen oder überfliegt das Modell die Köpfe der Punktwerter, so wird der gesamte Flug mit Null bewertet!
Eventuelle Nachfragen bzw. Erklärungen werden beim Wettbewerb vom Oberpunktwerter Peter Wessels beantwortet.
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